Die Dialyse
Als ich das erste Mal zur Dialyse musste, war ich total aufgeregt und ängstlich. Ich wusste ja nicht im Geringsten, was da auf mich zukam. Aber meine Angst war unbegründet. Die Schwestern und auch der Arzt waren sehr nett, hilfsbereit und zuvorkommend. Sie zeigten viel Verständnis, auch wenn ich mal nicht so gut drauf war. Im Laufe der Jahre hatte ich mich an die Dialyse gewöhnt. Ich hatte meinen Alltag danach gerichtet, und konnte trotzdem noch nebenbei arbeiten gehen. Auch Urlaub im eigenen Land bzw. im Ausland war möglich. Ich wollte mich in vielen Dingen einfach nicht einschränken lassen. Klar, ich musste auch beim Essen und Trinken auf Vieles achten. Aber auch das gelang mir mit Hilfe meines Mannes, der mich in allen Belangen großartig unterstützt hatte. Ich bin ihm immer noch unendlich dankbar. Und je mehr Zeit verging, desto weniger hatte ich über eine Transplantation nachgedacht. Mir ging es durch die Dialyse gut. Ich war fit, konnte viel Sport machen.
